Gerade hat dich die Erkenntnis getroffen, dass du das Leid in der Tierindustrie nicht weiter unterstützen möchtest? Oder du möchtest einfach mal ausprobieren, wie es ist, vegan zu leben? Dann haben wir hier ein paar tolle Tipps für dich, die dir den Einstieg ins vegane Dasein super easy gestalten!

1. Iss Gerichte, die du kennst und liebst
Manche(r) denkt: Für Veganer gibt es keine Lieblingsgerichte, wie Schnitzel mehr, Familienessen werden zum blanken Horror und man ernährt sich nur noch von Salat und Tofu… Aber: Falsch gedacht! Denn jedes Gericht kann veganisiert werden. Du musst also weder die Lasagne missen noch die Nudeln mit Käsesoße oder die Schokotorte oder… Du verstehst schon: Es ist alles möglich! Gehe Schritt für Schritt vor und tausche Fleisch, Eier und Milch durch deine neuen Lieblingszutaten aus. Und davon gibt es unzählige!

2. Finde deine Lieblingsalternativen zu Fleisch, Ei und Milchprodukten
Entdecke in der veganen “Welt” großartige Produkte, von denen du vielleicht bislang nicht einmal wusstest! Es gibt für alles tolle pflanzliche Alternativen – Chicken Nuggets, Schinken, Joghurt, Eier, sogar Sprühsahne! Probiere dich durch, bis du deine Lieblingsprodukte gefunden hast. Einige unserer absolut bevorzugten Marken sind Viana (Chicken Nuggets), Vantastic Foods (veganer Schinken) und Sojatoo (vegane Sprühsahne).

3. Entdecke ganz zufällig vegane Produkte
Du wärst bestimmt überrascht zu erfahren, wie viele Produkte in Supermarktregalen vegan sind. Als wir heraus gefunden haben, dass Oreos rein pflanzlich sind, konnten wir es erst nicht glauben. Einige andere Snacks wie Skittles, Ritter Sport Marzipan, Mr. Tom, Manner-Schnitten, viele Haferkekse, einige Sorten von Chio und Haribo sind vegan, ohne so deklariert zu werden. Wenn du erst einmal realisierst, wie viele leckere Optionen dort draußen auf dich warten, verstehst du, dass man wunderbar tierleidfrei leben kann!

4. Iss kalorienreich – und farbenfroh
Eine der häufigsten Herausforderungen für vegane Neulinge ist, sich sehr häufig hungrig zu fühlen – manchmal auch schlapp. Das liegt nicht daran, dass rein pflanzliche Kost krank macht, sondern zumeist daran, dass sie nicht genug Kalorien zu sich nehmen. Wenn du aus deiner Ernährung bestimmte Lebensmittel streichst, musst du sie mit anderen gleichwertigen Nahrungsmitteln ersetzen. Stelle sicher, dass du viele verschiedene Lebensmittel isst und pimpe deinen Kühlschrank mit viel Rot, Gelb und anderen leuchtenden Farben – sprich, mit buntem Obst und Gemüse. Und hey, auch Braun ist eine schöne Farbe – schließlich ist Schokolade braun. 😉 Uns freut es immer in einen bunten Kühlschrank zu sehen. Außerdem trägt eine bunte Farbauswahl an Lebensmitteln zu einer gesunden Ernährung bei. Du kannst als Veganer normalerweise sogar mehr essen, da rein pflanzliches Essen oft weniger Kalorien hat. Das ist unschlagbar!

5. Niemand ist perfekt
Vegan zu sein bedeutet nicht, dass man immer alles richtig macht, und es ist unrealistisch, das von sich zu erwarten. Wenn man in ein Restaurant geht, wird man nicht immer wissen, was in dem Brot ist oder ob die Chips auf einer Party Milchpulver enthalten (erstaunlicherweise ist das ziemlich oft der Fall). Also sei nicht zu streng mit dir. Es geht um die großen Dinge und nicht das kleinste Detail. Mach dir keine Gedanken über blöde Sprüche oder Kommentare von Freunden. Wenn sie dich nerven oder dauernd fragen „Ist das vegan?“ sag ihnen einfach, dass du nicht perfekt bist – genauso wenig wie sie selbst. Veganer zu sein bedeutet, dass man versucht, den Tieren, dem Planeten und der eigenen Gesundheit möglichst wenig Schaden zuzufügen. Vegan sein bedeutet nicht, die Perfektion in Person zu sein. Lass dir von uns sagen: Du vollbringst mit diesem Umstieg schon erstaunliche Dinge und das ist wirklich toll! Lass es nicht an Kleinigkeiten scheitern.

6. Lass dich nicht entmutigen
Egal, ob durch den Kommentar eines Freundes oder ein “Ausrutscher” beim Essen: Lass dich nicht entmutigen. Wenn du etwas Veganes gekocht hast und es grauenhaft schmeckt (das kann wirklich jedem mal passieren), hast du bestimmt noch ein paar Notfallkekse (die hat man doch immer auf Reserve, oder?), die deinen Hunger dämpfen können. Seien wir ehrlich: Nicht jedes vegane Rezept und Produkt wirst du großartig finden. Aber es lohnt sich und nach einer Weile hast du viele neue Lieblinge, die du nicht mehr missen willst – und das ganz tierleidfrei.

7. Entdecke vegane Alternativen in Restaurantketten
Vegan sein und mal fix Fast Food essen geht nicht? Oh doch. Die vegane Welle rollt und das bemerken auch große Restaurant- und Fast-Food-Ketten. Immer mehr führen langsam, aber sicher pflanzliche Optionen ein. Und selbst, wenn (noch) nicht, gibt es meistens vegane Alternativen auf ihren Speisekarten. Wusstest du, dass z. B. die Apfeltaschen bei McDonalds vegan sind? Dazu noch eine Portion Pommes und ein Gartensalat mit Balsamico-Dressing und du hast dein Mittagessen. Wenn es doch etwas schicker sein soll, bist du auch bei Vapiano gut bedient. Dort gibt es verschiedene Nudelgerichte oder Pizzen, die du ohne Käse bestellen kannst. Auch Antipasti oder einen Salat kann man dort gemütlich mit Freunden essen. Wenn es in deiner Nähe einen Hans im Glück gibt, kann man es sich dort auch als Veganer so richtig gut gehen lassen. Einer der vier rein pflanzlichen Burger wird sicher etwas für dich sein, auch sind die Pommes und viele der Soßen vegan. Es gibt sogar eine Avocadocreme. Die Lieferkette Hallo Pizza hat sogar veganen Schmelz und ist damit ein richtiger Volltreffer. Gerade wenn man keine Lust hat, aus dem Haus zu gehen, ist dieser Lieferservice eine gute Möglichkeit.

8. Finde in der Community Unterstützung oder schaffe deine eigene Gruppe
Eines der besten Dinge, die du als veganer Newbie für dich selbst tun kannst, ist, dir Unterstützung in der Community zu suchen. Wenn du dich mit anderen umgibst, die dich verstehen und manchmal vor ähnlichen Fragen oder Herausforderungen stehen, ist es so viel leichter, neue Wege zu gehen. Unterschätze niemals die Wirkung der Gemeinschaft! Auf unserer Deutschlandkarte haben wir viele vegane Stammtische und Aktionsgruppen eingetragen, mit denen du dich vernetzen, austauschen und aktiv werden kannst. Wenn es in deiner Umgebung keinen veganen Stammtisch oder ähnliche Gruppen gibt, gründe doch eine! Es wird dich vielleicht überraschen herauszufinden, wie viele Veganer es in deiner Nähe gibt.

Auch hier auf LoveVeg wirst du viel Unterstützung finden. Lass uns dir helfen herauszufinden, wie großartig es sein kann, sich rein pflanzlich zu ernähren!